Software für Pleuel Anlagen
Pleuelwaage - Einführung
Für die Verwiegung von KFZ-Pleueln wurde eine Softwarelösung erstellt. Wir können die Auslieferung kompletter Pleuel-/ Doppelpleuel Anlagen zur Erfassung großes und kleines Auge sowie automatische Klassifizierung durchführen.
Die Software beinhaltet:
- die Erfassung der Pleuelklassen
- eine umfangreiche Statistik
- eine automatische Berechnung der Klassen
- der Bediener muss lediglich das Pleuel auf die Wiegeeinrichtung legen
Auf Anfrage können sie gerne eine Referenzliste erhalten.
Kurzbeschreibung für Pleuel Anlagen
Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung der Programmfunktionen. Eine umfassende Dokumentation steht als PDF-Download zur Verfügung.
Auflösung x 10/Normale Auflösung
Die Gewichtswerte der Waagen werden in der Auflösung von 1 Gramm (entspricht "Normale Auflösung") bzw. in der Auflösung von 0,1 Gramm (entspricht "Erhöhte Auflösung") ermittelt. Die Anzeige der Gewichte im Wiegefenster erfolgt unabhängig von der Auflösung immer mit einer Nachkommastelle.
Die interne Berechnung der Gewichte ist natürlich im Modus der "Erhöhten Auflösung" genauer, aber auch empfindlicher.
Der Button ist als "Togglebutton" ausgeführt, d.h. die Beschriftung im Button richtet sich immer nach der Funktion.
Enthält der Button die Beschriftung "Auflösung x 10" so befinden sich die Waagen in der "Normalen Auflösung" und können durch eine Bestätigung des Buttons in die "Erhöhte Auflösung" umgeschaltet werden. Danach ändert sich die Beschriftung des Buttons in "Normale Auflösung"
Klassen eingeben
Eingabe neuer Klassen für die Pleuelverwiegung:
Die Maske für die Eingabe neuer Klassen ist nur nach erfolgreicher Eingabe des Passworts "911" möglich (Hinweis: Zur Eingabe neuer Klassen muss eine Tastatur angeschlossen werden).
Für die Eingabe neuer Klassen muss über die Datensatznavigationsschaltflächen ein neuer Datensatz angewählt werden. Anschließend kann mit der Eingabe neuer Daten begonnen werden.
HINWEIS
Bei der Eingabe neuer Klassen, kann sich das minimale/maximale Pleuelgewicht ändern. Diese Werte müssen in der Config-Datenbank nachgeführt werden, sonst kann es zu Fehlern in der Klassenberechnung kommen.
Musterpleuel
Nach erfolgreicher Messung eines Pleuelgewichts kann der Bediener durch Betätigung des Buttons "Musterpleuel" dieses Pleuel als Muster für alle anderen Verwiegungen bestimmen.
In den nachfolgenden Messungen werden die Abweichungen des aktuellen Pleuels gegenüber dem Musterpleuel in der Wiegemaske angezeigt.
Nach dem Verlassen des Programmes oder beim Neustart des Rechners werden die Daten des Musterpleuels gelöscht und der Bediener muss bzw. kann ein neues Pleuel als Musterpleuel bestimmen.
Wird kein Musterpleuel angegeben, werden die Anzeigen für die Abweichungen nicht sichtbar geschaltet.
Nullstellen
Die beiden Waagen für die Gewichtserfassung des kleinen und großen Auges werden nullgestellt. Der Gewichtswert muss innerhalb -1% und 3% des Wägebereichs sein, damit das "Nullstellen" erfolgen kann.
Statistik
Darstellung der Anzahl der Pleuels pro Klasse.
Stichmaß auswählen
Werden unterschiedliche Pleuel mit der Wiegeanlage verwogen, kann es notwendig sein, die Lastaufnehmer mechanisch zu verschieben. Die Berechnung der Gewichte kann durch die mechanische Änderung des Lastaufnehmers möglicherweise nicht mehr korrekt sein.
Entsprechende Korrekturfaktoren für die Gewichtsermittlung des kleinen und des großen Auges sind notwendig. Die Korrekturfaktoren dürfen nur von einem entsprechendem Personal eingegeben werden.
Dem Bediener stehen die vorhandenen Stichmaße und somit die Korrekturfaktoren zur Verfügung.
Nach der Auswahl des Stichmaßes muss der Bediener den Button "Übernehmen" betätigen, um die Korrekturfaktoren zu aktivieren und für die nächsten Verwiegungen abzuspeichern.
Die Eingabe neuer Stichmaße erfolgt nach Abfrage des Passworts in einer eigenen Maske.
Es können beliebig viele Stichmaße eingegeben werden. Über das Symbol mit dem "Mülleimer" können alte Datensätze gelöscht werden.
Verwiegevorgang für Pleuel Anlagen
Pleuelwaage Verwiegevorgang
Der Verwiegevorgang ist ständig aktiv. Sobald das Gesamtgewicht aus dem großen und dem kleinen Auge größer als die Gewichtsschwelle ist, beginnt die Messung (rotes Rechteck mit dem Schriftzug "Messung läuft").
Die Istgewichte für das große und kleine Auge sowie das Gesamtgewicht werden unabhängig von dem Verwiegevorgang immer angezeigt (Aktualisierungsrate: 1 Sekunde).
Sobald die Messung durchgeführt wird und ein Pleuel als Musterpleuel bestimmt wurde, erscheinen die Abweichungen des aktuell gewogenen Pleuels zum Musterpleuel. Es werden die Abweichungen des kleinen Auges, des großen Auges und die Gesamtabweichung angezeigt. Wurde kein Musterpleuel angegeben, so werden die entsprechenden Felder "ausgeblendet".
Das Wiegeprogramm wartet nach dem Start der Messung auf den Stillstand der beiden Waagenauswertegeräte. Die Stillstandserkennung kann für jede Waage getrennt eingestellt werden. Neben der Stillstandserkennung der Waagenauswertegeräte gibt es in der Config-Datenbank einen zusätzlichen Parameter "Anzahl Wägungen bis Stillstand", der die Anzahl von Wägungen bezüglich des Verwiegeprogrammes darstellt (Aktualisierungszeit: 1 Sekunde). Entsprechend diesem Parameter werden Messungen mit Stillstand abgewartet, bevor die Messung als beendet gilt und die Klasse des Pleuels errechnet wird.
Nach der Berechnung der Klasse haben Änderungen der Gewichte keinen Einfluss mehr. Die Messung gilt als beendet. Sobald das Pleuel von der Wiegevorrichtung entfernt wurde und die Gewichtsschwelle unterschritten wird, erfolgt das Löschen der Klasse und der Abweichungen zum Musterpleuel und eine neue Verwiegung kann gestartet werden.
Nach dem Ende der Messung und der Berechnung der Klasse wird der aktuelle Datensatz bestehend aus den Istgewichten, den Abweichungen, der Klasse und Datum/Uhrzeit in der Datenbank gespeichert. Diese Daten (Tabelle T_Wiegungen) können per Datenexport auf Diskette exportiert werden, um z.B. mit EXCEL weiter analysiert zu werden. Die Anzahl der Pleuel für die errechnete Klasse wird inkrementiert.
Dokumentation für Pleuel Anlagen
Hier finden sie unsere übersichtlichen Bedienungsanleitungen für verschiedene WinScale 2000 Wiegeprogramme.
Technische Daten für Pleuel Anlagen
Unsere Software läuft auf allen 32bit- und 64bit-Systemen von Microsoft®. Das schließt sowohl die aktuellen Versionen Windows® 7, Windows® 8 und Windows® 10, als auch ältere Versionen wie Windows® XP und Windows® Vista ein. Die Mindestanforderung der Software sind heute nicht mehr relevant, da jedes moderne System die Anforderungen locker erfüllt.
Der Bildschirm sollte allerdings eine Auflösung von mind. 1280x1024 haben. Sonst könnten einige Inhalte der Software nicht dargestellt werden.
Die absoluten Mindestanforderungen für ältere Systeme sind:
- Windows®-Betriebssystem 32bit oder 64bit
- Monitorauflösung 1280x1024
- PC Pentium
- Taktfrequenz 200 MHz
- Arbeitsspeicher 32 MB
- 250 MB freie Festplattenkapazität
Downloads für Pleuel Anlagen
Für diese Software steht leider keine Demoversion zur Verfügung, da sie zu umfangreich ist.
Sie haben jedoch die Möglichkeit uns zu kontaktieren, das wir Ihnen eine Mitarbeiter vorbei schicken der Ihnen die Demoversion erklärt.
Hier kommen Sie zu unseren Kontakt.